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Wie funktioniert eine Entkalkungsanlage?

Wie funktioniert eine Entkalkungsanlage?
Wenn das Wasser in der Leitung zu „hart“ ist, kann es zu Kalkablagerungen kommen. Hier ist ständiges Putzen angesagt und mit der Zeit werden auch die Haushaltsgeräte wie Wasserkocher oder Kaffeemaschine, die mit dem harten Leitungswasser befüllt werden, darunter leiden. Es gibt verschiedene Verfahren, um eine Entkalkung durchzuführen. Doch der einzig nachgewiesene Schutz vor Kalk ist eine Enthärtungsanlage, die auf der Basis des Ionenaustauschs funktioniert. Dieses Verfahren hat sich bereits seit Jahrzehnten bewährt und wird auch von führenden Fachverbänden empfohlen. Doch wie funktioniert eine Entkalkungsanlage? In der Anlage werden die Calcium- und die Magnesiumionen, die für die Kalkablagerungen verantwortlich sind, am sogenannten Ionenaustauschharz gegen die unbedenklichen Natriumionen ausgetauscht. Damit sich das Harz generieren kann, ist Regeneriersalz nötig. Dieses Verfahren ist auch in Geschirrspülmaschinen vorzufinden.


 

 


Wie funktioniert eine Entkalkungsanlage im Detail?
Beim weit verbreiteten Ionenaustauscher-Verfahren werden die Härtebildner Magnesium und Calcium mit leicht löslichen Natrium, das Bestandteil von Salz ist, aus dem Wasser entfernt. Das harte Leitungswasser fließt dafür durch das Steuerventil von oben nach unten durch das Ionenaustauschharz. Diese befindet sich im Drucktank der Entkalkungsanlage. Dort wird das Wasser enthärtet. Wenn das Wasser im unteren Teil der Anlage angekommen ist, fließt es durch das Steigrohr wieder nach oben zurück. Damit das Harz da bleibt, wo es ist, sind in der Anlage jeweils am oberen Steuerventil und am unteren Steigrohr spezielle Filterdüsen verbaut. Dadurch ist dafür gesorgt, dass auch der Kalk im Druckbehälter bleibt und nicht wieder mit zurückfließt. Nur sauberes und kalkfreies Wasser wird die Anlage verlassen.


Wie funktioniert eine Entkalkungsanlage: der Härtegrad
Der Härtegrad des Wassers wird mit dH (Deutsche Härte) angegeben. Nach dem Durchlaufen der Härte kann das Wasser nahezu komplett enthärtet sein. Dieses Wasser ist problemlos auch als Trinkwasser geeignet. Über eine Einstellschraube kann die Härte dennoch individuell reguliert werden. Die Härte sollte nur nicht zu hoch eingestellt werden, da sie sonst nicht die Vorteile des „weichen“ Wasser für sich nutzen können. Ab 14 dH gilt ein Wasser als „hart“. Bis zu einem Wert von 8 dH noch als „weich“.


Wie funktioniert eine Entkalkungsanlage: die Regeneration der Anlage
Regelmäßig muss das Tauscherharz regeneriert werden, damit es neue Härtebildner aufnehmen kann. Das Steuerventil leitet die Regeneration automatisch ein, sobald dies notwendig ist. Es gibt sogenannte Einzelanlagen, bei denen die Regeneration alle paar Tage stattfindet. Dies passiert automatisch immer dann, wenn gerade am wenigsten Wasser benötigt wird, beispielsweise nachts. Bei Doppelanlagen kann immer eine Anlage in Betrieb sein, während die andere die Regeneration durchführt. Bei solchen Anlagen steht also rund um die Uhr weiches Wasser zur Verfügung.


Wie funktioniert eine Entkalkungsanlage: Die Vorteile einer Entkalkungsanlage liegen auf der Hand. Sie müssen sich nicht mehr mit Kalkablagerungen herumschlagen und Ihre Haushaltsgeräte werden es Ihnen mit einer längeren Lebensdauer danken. Zudem wird das Wasser auch beim Trinken angenehm weich. Da sich die Anlage sogar selbst generiert, haben Sie mit der Anlage zudem so gut wie keinen Aufwand. Lediglich der Einbau der Anlage steht an Anfang an. Profitieren auch Sie von den Vorzügen einer Enthärtungsanlage und schauen sich gleich nach dem passenden Gerät für sich um!


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